Ihre Fragen & unsere Antworten

Feuerwehr-Schutzkleidung

GORE-TEX-Bekleidung


Feuerwehr-Schutzkleidung
Tragedauer
Generell existiert für Feuerwehr-Bekleidung keine gesetzliche Austauschpflicht, wie dies z.B. bei Helmen oder Gurten der Fall ist. Die Tragedauer ist stark abhängig vom jeweiligen Beanspruchungsgrad. In den meisten Fällen hat die Bekleidung im Bereich der Freiwilligen Feuerwehren eine längere Lebensdauer als bei Berufsfeuerwehren, da sie in der Regel bei Berufsfeuerwehren einer stärkeren Beanspruchung ausgesetzt ist.

Als Faustregel gilt (ohne Gewähr): eine durchschnittliche Nutzungsdauer von ca. 10 Jahren. Diese ergibt sich aus den verschiedenen Nutzungsgraden und Beanspruchungen von Feuerwehren und Institutionen.

Tipp: Nach einem Zeitraum von 10 Jahren sollte man sich auch mit der aktuellen Technik auseinandersetzen!

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Feuerwehr-Schutzkleidung
Imprägnierung
Einsatzbekleidung wird bei Texport generell mit Flourcarbon (FC) imprägniert. Als Faustregel gilt: nach 5 Wäschen sollte die Bekleidung nachimprägniert werden. Die Ausrüstung des Oberstoffs hat keine Auswirkung auf die Wasserdichtigkeit der Bekleidung. Diese ergibt sich ausschliesslich durch die Membrane. Bei einem nicht ausgerüsteteten Oberstoff kommt es verstärkt zu Wasseraufnahne des Gewebes, wodurch die Bekleidung an Gewicht zunimmt. Wir empfehlen ausschliesslich Imprägnierungen mit FC Harzen.

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Feuerwehr-Schutzkleidung
Reinigung & Pflege
Die richtige Reinigung und Pflege Ihrer Schutzbekleidung ist sehr wichtig. Eine korrekte Behandlung gewährleistet optimalen Schutz und verlängert die Lebensdauer der Bekleidung. Beachten Sie daher unbedingt die Pflegeanleitung.

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Feuerwehr-Schutzkleidung
Warnwestenbefreiung
Zu diesem Thema treffen viele Länder in Europa noch keine Aussage. Speziell in Deutschland ist dieses Thema durch das Schreiben der DGUV einheitlich für die ganze Bundesrepublik geregelt. Dieses Schreiben bezieht sich auf den Anhang B der EN469:2005, welcher die Mindestmenge und die Platzierung der Reflexbestreifung regelt. Durch dieses Schriftstück der DGUV wird der Träger in Deutschland vom Tragen einer Warnweste im abgesperrten Unfallbereich befreit. Andere Länder beschäftigen sich bereits intensiv mit dem Thema, weitere Entwicklungen sind abzuwarten.

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GORE-TEX Bekleidung
Waschen
Grundsätzlich ist die GORE-TEX® Membrane bei 60°C waschbar! Die genaue Pflegeanleitung des jeweiligen Bekleidungsstückes entnehmen Sie aber bitte der mitgelieferten Verwenderinformation.

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GORE-TEX Bekleidung
Reparieren
Ja, durch das Reparaturset von GORE-TEX® können Sie bei Einsätzen entstandene Risse oder Löcher selbst reparieren. Um aber die volle Funktionalität Ihrer Bekleidung wieder zu gewährleisten, empfehlen wir, die Bekleidung nach Möglichkeit zur Reparatur an uns zu schicken. Bestellen Sie Ihr Reparaturset von GORE-TEX® gleich.

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Grössen
Eine Bekleidung ist nur gut, wenn Sie passt! Speziell auf diesem Gebiet haben wir in den letzten Jahren viel investiert, um Ihnen ein optimal passende Bekleidung zu liefern. Die Grössenermittlung beim Kunden erfolgt durch Vorlage eigens dafür vorgesehener Grössensätze. Massanfertigungen sind über Angabe der jeweiligen Abmessungen möglich: Figurine.

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Normen & Richtlinien
Die hier angegebenen Informationen über diverse europäische Normen (EN) sind nicht vollständig und sollen nur einen groben Überblick über die Inhalte der jeweiligen Norm geben. Für genaue Informationen wenden Sie sich bitte an ein Norminstitut.

Normen

EN 340 Schutzkleidung - Allgemeine Anforderungen
EN 343 Schutzkleidung - Schutz gegen Regen
EN 443 Feuerwehrhelme für die Brandbekämpfung in Gebäuden und anderen baulichen Anlagen
EN 469 Schutzkleidung für die Feuerwehr - Leistungsanforderungen für Schutzkleidung für die Brandbekämpfung
EN 471 Warnkleidung - Prüfverfahren und Anforderungen
EN 659 Feuerwehrschutzhandschuhe
EN 1149-1 Schutzkleidung - Elektrostatische Eigenschaften - Teil 1: Prüfverfahren für die Messung des Oberflächenwiderstandes
EN 1149-3 Schutzkleidung - Elektrostatische Eigenschaften - Teil 3: Prüfverfahren für die Messung des Ladungsabbaus
EN 1149-5 Schutzkleidung - Elektrostatische Eigenschaften - Teil 5: Leistungsanforderungen an Material und Konstruktionsanforderungen
EN 11611 Schutzkleidung für Schweissen und verwandte Verfahren
EN 11612 Schutzkleidung – Kleidung zum Schutz gegen Hitze und Flammen
EN 13034 Schutzkleidung gegen flüssige Chemikalien - Leistungsanforderungen an Chemikalienschutzkleidung mit eingeschränkter Schutzleistung gegen flüssige Chemikalien (Ausrüstung Typ 6 und Typ PB [6])
EN 13911 Schutzkleidung für die Feuerwehr - Anforderungen und Prüfverfahren für Feuerschutzhauben für die Feuerwehr
EN 14058 Schutzkleidung - Kleidungsstücke zum Schutz gegen kühle Umgebungen
EN 14116 Schutzkleidung - Schutz gegen Hitze und Flammen - Materialien, Materialkombinationen und Kleidung mit begrenzter Flammenausbreitung
EN 1498 Persönliche Absturzausrüstung Rettungsschlaufen
EN 15090 Schuhe für die Feuerwehr

EN 15614

Schutzkleidung für die Feuerwehr - Laborprüfverfahren und Leistungsanforderungen für Schutzkleidung für die Brandbekämpfung im freien Gelände

EN 50286 Elektrisch isolierende Schutzkleidung für Arbeiten an Niederspannungsanlagen
EN 61482-1/2 Arbeiten unter Spannung - Schutzkleidung gegen die thermischen Gefahren eines elektrischen Lichtbogens - Teil 1-2: Prüfverfahren - Verfahren 2: Bestimmung der Lichtbogen-Schutzklasse des Materials und der Kleidung unter Verwendung eines gerichteten Prüflichtbogens (Box-Test) (IEC 61482-1-2:2007)

Richtlinien
Die oben genannten europäischen Normen (EN) sind für den jeweiligen Einsatz EU-weit zwingend vorgeschrieben. Zusätzlich haben einzelne Länder bzw. Organisationen auch Richtlinien veröffentlicht. Hier ein Auszug:

HuPF Herstellungs- und Prüfungsbeschreibung für eine universelle Feuerwehrschutzbekleidung in Deutschland. Die Unterteilung erfolgt in:
HuPF 1 Überjacke
HuPF 2 Diensthose
 HuPF 3 Dienstjacke
HuPF 4 Überhose
KS-0 Herstellungsbeschreibung der Bekleidungsstücke der Feuerwehren in Österreich, ÖBFV-Richtlinie. Die Unterteilung erfolgt in:
 KS-03 Dienstbekleidung
 KS-04 Überbekleidung

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Saugsperre
Nach mehreren Wäschen oder längerem Tragen lässt die ursprüngliche wasser-und ölabweisende Imprägnierung des Oberstoffes nach. Regen und andere Flüssigkeiten können sich über die Nähte
nach innen in das Isolationsfutter saugen. Durch das nasse Innenfutter sinkt der Tragekomfort rapide, die Bekleidung wird schwerer und im Feuerwehrbereich entsteht sogar das Risiko einer Verbrühung. Darum verwendet Texport® speziell entwickelte Saugsperren im Front-, Ärmel- und Saumbereich. Diese verhindern permanent das Eindringen von Flüssigkeiten über die Saumnähte. Texport® verwendet Saugsperren sowohl im Feuerwehr- (hier werden flammfeste Materialien eingesetzt) wie auch im Workwear-Bereich.

Beispiel Frontverschluss: Der Verschluss der Jacke ist mit zwei Blenden abgedeckt (Doppelabdeckleiste) und funktioniert wie eine Regenrinne. Das seitliche Eindringen von Wasser wird dadurch verhindert.

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22.01.2012 | Seite ausdrucken